Storchen - Libellenweg

Natur pur, der naturnahe Abschnitt des Hornbaches zwischen Mauschbach und Dietrichingen ist als Flora und Fauna Habitat Gebiet ausgewiesen. „Das Bruch“, ein offenes flaches Tal ist im Frühjahr oft überschwemmt. Von zentraler Bedeutung ist das Fließgewässer, der Hornbach. Viele Fischarten besiedeln das sauerstoffreiche schnellfließende Gewässer. Dazu gehören anspruchsvolle Arten, wie Elritze, Bachschmerle, Bachneunauge oder Groppe. Dieses kleine Paradies ist Heimat vieler äußerst seltener Vogelarten geworden. Gehäuftes Vorkommen von Sumpfrohrsängern, Teich- und Wasserrallen, Schwarzkehlchen, Feldschwirl, Teichrohrsänger, Pirol, Grauschnäpper, Neuntöter, Rohrammer, Braunkehlchen, Kuckucke und während der Zugzeit Große Rohrdommeln und größere Gruppen von Bekassinen.

Ein weiteres Schutzgebiet am Rande des Storchen- und Libellenweges ist das Orchideengebiet „Monbijou“. Auf einem Areal von 2 km finden sich lichte Kiefernforste, Buchenwald mit dichtem Perlgras sowie ausgedehnte Kalkmagerrasen. Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten. 18 verschiedene Orchideenarten wachsen hier. Viele von ihnen stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Sie sind im Laufe der Zeit nach Norden gewandert und bis zum Monbijou vorgerückt. Wie alle heimischen Orchideen stehen sie und ihre Artgenossen streng unter Naturschutz und dürfen nicht gepflückt, ausgegraben und beschädigt werden.

Wandern Sie auf dem Storchen- und Libellenweg zwischen blühenden Wiesen und Feldern zu den Naturschutzgebieten. Nehmen Sie die Schönheit und Vielfalt der Natur wahr. Verweilen Sie an den angelegten Rastplätzen und nehmen Sie die Gelegenheit wahr von der Aussichtsplattform am Rande „des Bruches“ die Vögel und Tiere zu beobachten ehe Sie im örtlichen Gasthaus zur Vesper einkehren.
 


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