Sitzung vom 25.07.2017

Bericht

über die Sitzung des Ortsgemeinderates Wiesbach

vom 25.07.2017

 

1.         Sanierung des Wirtschaftswegs „Am Burgberg“; Zustimmung zur Planung

Die Ortsgemeinde Wiesbach strebt die Sanierung des Wirtschaftswegs „Am Burgberg“ an. Hierzu hat das mit den Planungsleistungen beauftragte Ingenieurbüro Klages eine Entwurfsplanung vorgelegt, die auf der Grundlage von denen bei einer Ortsbegehung im April getroffenen Festlegungen erstellt wurde. Die erste Kostenschätzung sieht Baukosten von ca. 75.900,00 € brutto vor. Herr Dipl.-Ing. Klages stellt die Planung vor und beantwortet die Fragen  der Ratsmitglieder.

Die Finanzierung der Maßnahme im Haushalt der Ortsgemeinde ist sicherzustellen.

Die Ortsgemeinde stimmt dem vorliegenden Planungsentwurf zu. Das Ingenieurbüro Klages wird beauftragt die öffentliche Ausschreibung durchzuführen.

 

2.      Forsteinrichtungswerk

Die sogenannten Forsteinrichtungswerke, d.h. die mittelfristige Planung für einen Zeitraum von 10 Jahren laufen für die Kommunen im Zuständigkeitsbereich des Forstamtes Westrich zum 30.09.2017 ab.

Die Gemeinden mit einer reduzierten Holzbodenfläche ab 50 ha, hierzu zählt die Ortsgemeinde Wiesbach, sind nach § 7 Landeswaldgesetz verpflichtet, einen Betriebsplan (Forsteinrichtungswerk) aufzustellen.

Der Ortsgemeinderat beschließt, dass die Erstellung des Forsteinrichtungswerkes durch das Land Rheinland-Pfalz erfolgen soll.

 

3.     Gemeindehaus; Heizung

Im Zuge der Herstellung des Feuerwehranbaues an das Gemeindehaus ist vorgesehen, die Beheizung der gemeindlichen Räumlichkeiten zu erneuern. Bisher wird die Beheizung mit Elektro-Nachtspeicheröfen gewährleistet, die allerdings schon sehr alt sind.

Nach der Kostenermittlung des für den Feuerwehranbau beauftragten Ingenieurbüros Heller waren für die Herstellung einer Gaszentralheizung (Flüssiggas) rd. 18.800,00 Euro brutto veranschlagt. Der Anteil für die neuen Feuerwehrräumlichkeiten betrug dabei rd. 3.500,00 Euro. Etwaige Kosten für den Flüssiggastank auf dem Außengelände waren dabei nicht berücksichtigt.

Eine alternative Beheizungsmöglichkeit besteht in der Installation einer Infrarotheizung. Dabei werden in den Räumen Infrarot-Heizplatten angebracht. Dies ist auch an den Decken möglich, so dass eine platzsparende Installation gegeben ist. Für die einzelne Platte wird lediglich eine Steckdose benötigt. Die Regelung erfolgt über Funkthermostate.

Die Verwaltung empfiehlt daher auch für das Gemeindehaus Wiesbach eine Infrarotheizung. Ausschlaggebend ist neben den weitaus günstigeren Anschaffungskosten auch der Unterhaltungsaufwand, da Schornsteinfegerkosten und Miet- und Wartungskosten für den Flüssiggastank entfallen. Für die Feuerwehrräume soll ebenfalls eine Infrarotheizung durch die Verbandsgemeinde beauftragt werden.

Zur Installation der Infrarotheizung in den Gemeinderäumen wurden Vergleichsangebote von drei Firmen eingeholt. Günstigste Bieterin ist die Fa. Vema, Donsieders, mit einer Angebotssumme in Höhe von 3.894,04 Euro brutto. In diesem Preis ist auch die Entsorgung der vorhandenen Nachtspeicheröfen enthalten.

 

Der Ortsgemeinderat beschließt:

- die Vertagung der Auftragsvergabe und

-        den Auftrag an die Verwaltung, zu klären, ob ein spezieller Stromtarif für den Betrieb einer Infrarotheizung angeboten wird.

 

4.     Informationen

Ortsbürgermeister Mayer informiert über:

Ø  die Möglichkeit der Ausweisung einer Zone 30 in der Hauptstraße.

 

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